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Energieausweis für Lagerhallen in Berlin

Energieausweis Lagerhalle Berlin: Kaltlager und Bürotrakt werden getrennt gerechnet

Energieausweis Lagerhalle Berlin: Für Lager- und Produktionshallen brauchen Sie ihn bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung oder Vertragsverlängerung. Ab dem 1. Januar 2027 ist nur noch der Bedarfsausweis nach DIN V 18599 zulässig. Er kostet bei uns 899 EUR zum Festpreis, die Vorprüfung vorab ist kostenlos.

In der kostenlosen Vorprüfung schauen wir uns Halle, Bürotrakt und Technik getrennt an und sagen Ihnen vorab, welches Ergebnis im besten und im ungünstigsten Fall im Ausweis steht.

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Kostenlos und unverbindlich. Vorhandene Unterlagen genügen für den Start.

So erreichen Sie mich persönlich:

grosser@gewerbepass.de
0152 060 777 67 (auch WhatsApp)

Stephan Grosser

Gründer & Geschäftsführer

GModG-konform (Gebäudemodernisierungsgesetz)Amtlich registriert (DIBt)10 Jahre gültigVorprüfung kostenlosFestpreise ohne "ab"Stephan Grosser persönlich

170.300 m²

Flächenumsatz Logistik/Industrie Berlin, erstes Halbjahr 2026

über die Hälfte davon Bestandsflächen, nicht Neubau

9,4 %

Leerstandsquote bei Big-Box-Logistikflächen in Berlin

Stand erstes Halbjahr 2026

bis 40 %

Förderquote der IBB für die Gebäudehülle

Programm Effiziente GebäudePLUS, u. a. für Hallenhülle und Anlagentechnik

Wie sieht der Markt für Lagerhallen in Berlin aus?

Berlin ist Deutschlands größter Büromarkt mit einem stark wachsenden Tech- und Start-up-Sektor rund um Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Viele Gewerbeobjekte entstammen der Gründerzeit oder der DDR-Ära, was die energetische Bewertung anspruchsvoll macht und häufig einen Bedarfsausweis erfordert. Die Senatsbauverwaltung legt bei Baugenehmigungen im Bestand besonderen Wert auf die Einhaltung der GModG-Nachweispflichten.

Relevante Lagen für Lagerhallen in Berlin sind unter anderem Mitte, Charlottenburg, Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Tempelhof. Bei der Vorprüfung klären wir die Nutzung, die Gebäudetechnik und die vorhandenen Unterlagen Ihres konkreten Objekts.

Für den Vollzug des GModG ist vor Ort die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin zuständig. Der Ausweis selbst kommt von einem Ausstellungsberechtigten nach § 88 GModG, die Datenaufnahme läuft bei uns komplett telefonisch und per Unterlagen-Upload.

Energieausweis Lagerhallen Berlin, Bedarfsausweis nach DIN V 18599, gewerbepass® DEUTSCHLAND, Tel. 0152 060 777 67

Lager- und Produktionshallen konzentrieren sich auf wenige Berliner Teilmärkte

Eine amtliche Vollerhebung aller Berliner Lagerhallen gibt es nicht. Die Marktberichte zeigen aber klar, wo der Bestand liegt.

Reinickendorf/Tegel, Spandau/Siemensstadt, Tempelhof-Marienfelde, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sind die Schwerpunkte für Lager- und Produktionsflächen, ergänzt durch Big-Box-Logistik im Brandenburger Umland entlang A10, A12, A13 und A111.

Diese Lagen bringen sehr unterschiedliche Baualtersklassen mit: von Gründerzeit-Industriebauten mit Sheddach bis zu modernen Big-Box-Hallen ab etwa 2010 mit gedämmter Sandwichfassade und teils schon PV oder Wärmepumpe.

Auch das aktuelle Vermietungsangebot für Hallen- und Produktionsflächen bündelt sich in genau diesen Teilmärkten. Für einen Energieausweis heißt das: die Anlagentechnik reicht in Berlin von alten Gas-Dunkelstrahlern bis zu modernen, teils bereits elektrifizierten Hallenkonzepten.

Warum die 12-Grad-Grenze bei Berliner Hallen so oft zur Streitfrage wird

Viele Berliner Bestandshallen kombinieren ein kaum beheiztes Kaltlager mit einem beheizten Büro- oder Sozialtrakt. Nur das gesamte Betriebsgebäude fällt unter die Ausnahme des § 2 Absatz 2 Nummer 9 GModG, nicht einzelne Hallenbereiche.

Heizt das Objekt also nur den Büroteil auf mehr als 12 Grad und länger als vier Monate, bleibt es GModG-pflichtig, auch wenn die Halle selbst kalt bleibt.

Für den Bedarfsausweis nach DIN V 18599 heißt das: Kaltlager, temperierte Halle und Bürotrakt werden als eigene Zonen mit eigenem Nutzungsprofil erfasst. Reiner Prozessstrom für Lager- oder Produktionsabläufe zählt dabei nicht zum Gebäudeenergiebedarf.

Typische Bestandsanlagen in Berliner Hallen sind Gas-Dunkelstrahler oder Warmlufterzeuger für die Halle und ein separater Gas-Brennwertkessel im Bürotrakt. Genau diese Technikmischung macht die Zonierung nötig.

Was kostet ein Energieausweis für Lagerhallen in Berlin?

Ingenieurbüros verlangen für einen NWG-Bedarfsausweis üblicherweise 1.200 bis 3.000 EUR, und rechnen nach Aufwand ab. Die großen Online-Portale bieten Nichtwohngebäude gar nicht erst an, weil die Zonierung nach DIN V 18599 nicht in ein Formular passt.

Bei uns ist der Preis vorher bekannt. Und bevor Sie sich entscheiden, prüfe ich Ihr Objekt kostenlos: Sie bekommen eine Einordnung mit bestem und schlechtestem Fall und behalten sie, auch wenn Sie nicht beauftragen.

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Festpreise, Endpreise nach § 19 UStG

Kostenlose Vorprüfung 0 EUR
Bedarfsausweis Lagerhallen 899 EUR
Mischgebäude (2 Ausweise) 899 EUR

Den Ausstellungstermin vereinbaren wir nach Prüfung der vollständigen Unterlagen. Zahlung per Rechnung.

Was gilt bis Ende 2026, was ab 1. Januar 2027?

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) gilt bundesweit, also auch für Nichtwohngebäude in Berlin. Das neue Energieausweisrecht tritt am 1. Januar 2027 in Kraft, eine Übergangsfrist gibt es nicht.

Vergleich der Rechtslage für den Energieausweis bis 31. Dezember 2026 und ab 1. Januar 2027
Thema Bis 31. Dezember 2026 Ab 1. Januar 2027
Zulässige Ausweisart für Nichtwohngebäude Bedarfs- oder Verbrauchsausweis, im Bestand gilt Wahlfreiheit (§ 80, § 82 GModG). Nur der Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis ist auf Gebäude beschränkt, die ausschließlich Wohnzwecken dienen (§ 80 Abs. 3, § 82 Abs. 1 GModG).
Effizienzklassen für Nichtwohngebäude Keine Klasse. Die Skala A+ bis H gibt es nur für Wohngebäude (§ 86, Anlage 10 GModG). Neue Klassen A bis G nach dem Primärenergiereferenzfaktor. Klasse A nur für Nullemissionsgebäude (§ 86 Abs. 3, Anlage 10a GModG).
Anlässe für die Vorlage Verkauf, Vermietung, Verpachtung und Leasing: Vorlage beim Interessenten, Übergabe nach Vertragsschluss (§ 80 Abs. 3 bis 5 GModG). Zusätzlich die Verlängerung eines solchen Vertrages. Makler stehen ausdrücklich in der Pflicht (§ 80 Abs. 3 bis 5 GModG in der ab 1. Januar 2027 geltenden Fassung).
Ausnahmen Baudenkmäler, kleine Gebäude mit höchstens 50 m² Nutzfläche und Gebäude nach § 2 Abs. 2 GModG (§ 79 Abs. 4 GModG). Die Denkmal-Ausnahme entfällt. Es bleiben Verteidigungsgebäude des Bundes und kleine Gebäude mit weniger als 50 m² Nutzfläche (§ 79 Abs. 4, § 3 Nr. 17 GModG).
Mischgebäude Zwei Ausweise für Wohn- und Nichtwohnteil (§ 79 Abs. 2 Satz 2 GModG). Bei uns als Paket für 899 EUR, der Wohnausweis ist geschenkt. Ein Bedarfsausweis für das ganze Gebäude, in Zonen gerechnet wie bei einem Nichtwohngebäude (§ 20 Abs. 2 GModG in der ab 1. Januar 2027 geltenden Fassung).
Gültigkeit bestehender Ausweise 10 Jahre ab Ausstellung (§ 79 Abs. 3 GModG). Ausweise aus 2026 bleiben 10 Jahre gültig. Eine Austauschpflicht gibt es nicht (§ 79 Abs. 3, § 112 GModG).

Wer 2026 noch bestellt, bekommt einen Bedarfsausweis nach heutigem Recht, 10 Jahre gültig, für 899 EUR Festpreis.

Quellen: BGBl. 2026 I Nr. 226 (Verkündungstext der Novelle vom 23. Juli 2026) und § 80 GModG auf gesetze-im-internet.de (heute geltende Fassung).

Beispiel zur Einordnung

Lagerhalle mit Kaltlagerbereich und Bürotrakt in Spandau

Ausgangslage

Eine Anfrage aus dem Berliner Logistikteilmarkt Spandau/Siemensstadt: Bestandshalle mit großem, kaum beheiztem Kaltlager, angebautem Bürotrakt mit eigenem Gas-Brennwertkessel und einer Halle mit Gas-Dunkelstrahlern für den Kommissionierbereich.

Befund

Für den Bedarfsausweis reichten Grundrisse mit Angabe der beheizten und unbeheizten Bereiche sowie Fotos der Heiztechnik. Kaltlager, Kommissionierbereich und Bürotrakt mussten als getrennte Zonen mit eigenem Nutzungsprofil erfasst werden.

Ergebnis

Weil der Kaltlagerbereich klar von der Betriebsgebäude-Ausnahme abgegrenzt werden konnte, blieb er außen vor. Der berechnete Bedarf spiegelte am Ende vor allem den Bürotrakt und die beheizte Halle wider, nicht die gesamte Grundfläche.

Veranschaulichendes Beispiel, keine bestätigte Kundenreferenz. Eine Einschätzung Ihres konkreten Gebäudes erhalten Sie in der kostenlosen Vorprüfung.

Welche Unterlagen braucht der Energieausweis für eine Lagerhalle in Berlin?

Schicken Sie einfach alles, was Sie zum Gebäude haben. Verbrauchsabrechnungen brauchen wir nicht: Der Bedarfsausweis rechnet aus Gebäude und Anlagentechnik, Sie müssen also nichts beim Energieversorger anfordern. Fehlt etwas, sage ich Ihnen in der kostenlosen Vorprüfung genau, was noch gebraucht wird. Ob die Unterlagen und geeigneten Bildaufnahmen für die digitale Bearbeitung ausreichen, prüft der Aussteller.

  • Grundrisse mit Kennzeichnung von Kaltlager, temperierter Halle, Bürotrakt und Sozialräumen Grundlage für die Zonierung nach DIN V 18599
  • Heiztechnik je Zone mit Baujahr, Halle und Bürotrakt getrennt benannt in Berlin oft Gas-Dunkelstrahler oder Warmlufterzeuger für die Halle, Gas-Brennwertkessel im Büro
  • Hallenhülle: Dachaufbau, Wandaufbau (Mauerwerk, Trapezblech oder Sandwich), Tore und Oberlichter mit Baujahr und ggf. Sanierungsjahr
  • Angabe, ob und wie lange die Halle beheizt oder gekühlt wird entscheidend für die Prüfung der 12-Grad-/Vier-Monats-Ausnahme nach § 2 Absatz 2 Nummer 9 GModG
  • Fotos vom Gebäude außen und innen
  • Angaben zu Hallenbeleuchtung und Gebäudeautomation, falls vorhanden

Unterlagen unvollständig?

Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Schicken Sie, was Sie haben. In der kostenlosen Vorprüfung sage ich Ihnen, was wirklich fehlt und was sich aus Fotos rekonstruieren lässt.

Kostenlose Vorprüfung starten Unterlagen direkt per E-Mail

Wo wird es bei Lagerhallen in Berlin teuer?

Drei Punkte, die in der Vorprüfung regelmäßig auffallen. Wer sie vorher kennt, spart Zeit und meistens auch Geld.

Nur der Büro- oder Sozialtrakt wird beheizt, die ganze Halle wird trotzdem als Ausnahmefall behandelt

Folge: Der Ausweis wird auf falscher Grundlage erstellt, weil die Betriebsgebäude-Ausnahme nach § 2 Absatz 2 Nummer 9 GModG nur für das gesamte Gebäude gilt, nicht für einzelne Zonen.

Lösung: Wir prüfen in der Vorprüfung, ob das gesamte Gebäude die 12-Grad- und Vier-Monats-Schwelle unterschreitet, oder ob eine Zonierung mit beheiztem Bürotrakt nötig ist.

Prozessenergie für Lager- oder Produktionsabläufe wird in den Gebäudekennwert eingerechnet

Folge: Der berechnete Bedarf fällt schlechter aus, als die Bausubstanz tatsächlich hergibt, weil Betriebsenergie fälschlich als Gebäudeenergie gewertet wird.

Lösung: Wir trennen Prozessstrom für Warenumschlag oder Produktion konsequent von Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung des Gebäudes.

Mischung aus Gas-Dunkelstrahlern in der Halle und separatem Kessel im Bürotrakt wird nicht getrennt erfasst

Folge: Ohne getrennte Anlagentechnik pro Zone lässt sich der Bedarf nicht sauber nach DIN V 18599 berechnen, der Ausweis hält einer Prüfung nicht stand.

Lösung: Wir fragen Heiztechnik und Baujahr für Halle und Bürotrakt getrennt ab und legen für jede Zone ein eigenes Nutzungsprofil an.

Das GModG trifft Berliner Hallenbestand zum 1.1.2027 auf einen angespannten Markt

Ab dem 1. Januar 2027 ist bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung, Leasing oder Vertragsverlängerung nur noch der Bedarfsausweis zulässig, unabhängig vom energetischen Zustand der Halle. Bis dahin gilt für Neuausstellungen noch die bisherige Rechtslage.

Der Berliner Logistikmarkt zeigt gleichzeitig hohe Umsätze bei Bestandsflächen und eine merkliche Leerstandsquote bei Big-Box-Objekten. Wer eine Halle jetzt vermietet oder verkauft, braucht den Ausweis also in einem Marktumfeld, in dem Bestandsflächen ohnehin stark gehandelt werden.

Zuständig für bauordnungs- und gebäudeenergierechtliche Fragen ist die Bauaufsicht des jeweiligen Bezirksamts. Für die energetische Sanierung selbst ist die IBB mit dem Programm Effiziente GebäudePLUS die richtige Anlaufstelle, mit der Ausstellung des Ausweises hat das nichts zu tun.

Direkt aus unserer Inbox

Was Kunden uns schreiben, ungeschönt

105 Bewertungen · 5 von 5 Sternen

5 von 5 Sternen

„Besten Dank für die schnelle Bearbeitung und bis ganz bald.“

Simon Schäfer · Schäfer Immobilien

Deutschland

5 von 5 Sternen

„Mit dem Service bin ich sehr zufrieden und empfehle Sie sehr gerne weiter!“

Heike Bödecker

Hannover

5 von 5 Sternen

„Die Unterlagen sind vollständig bei mir eingegangen. Vielen Dank für die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung.“

Elyes Ben Brahim · Longhi Immo/Consult

Hannover

Wie läuft der Energieausweis für eine Lagerhalle in Berlin ab?

Vorprüfung, Unterlagenprüfung und Ausstellung nach Vereinbarung.

1

Unterlagen einreichen

Senden Sie vorhandene Pläne, Fotos und Angaben zur Anlagentechnik für die kostenlose Vorprüfung. Fehlende Angaben klären wir mit Ihnen.

2

Vorprüfung besprechen

Sie erfahren, welche Unterlagen vorliegen, was noch fehlt und wie es weitergeht. Die Vorprüfung ist kostenlos und unverbindlich.

3

Ausweis beauftragen

Nach Prüfung der vollständigen Daten stimmen wir Auftrag und Liefertermin ab. Ein berechtigter Partner stellt den Bedarfsausweis aus und registriert ihn beim DIBt.

Was zählt beim Energieausweis für Lagerhallen fachlich?

  • Angaben zur Heizungsanlage und zur Nutzung beheizter Bereiche; Prozesswärme getrennt beschreiben
  • Grundrisse mit Angabe beheizter und unbeheizter Hallenbereiche sowie Büro- oder Sozialräume
  • Angabe der Lüftungs- und Heizungsanlage (Hallenheizung, Dunkelstrahler, Fußbodenheizung etc.)
  • Nachweis über Gebäudehülle: Wandaufbau, Dachkonstruktion, Tore und Fenster (Baujahr und ggf. Sanierungsjahr)

Warum stellen wir immer den Bedarfsausweis aus?

Für Hallen erstellen wir ausschließlich den Bedarfsausweis für die Lagerhalle nach DIN V 18599, zum Festpreis von 899 EUR. Das GModG lässt ab 2027 keine neuen Verbrauchsausweise für Nichtwohngebäude mehr zu. Bei Finanzierungen können Banken einen aktuellen Bedarfsausweis verlangen; das hängt vom Finanzierer ab und ist keine allgemeine gesetzliche Bankpflicht. Fachlich schwanken Hallenverbräuche stark durch Produktion, unbeheizte Zonen und Mischnutzung. Der Bedarfsausweis bewertet die Gebäudeeigenschaften unabhängig vom Betrieb; vorhandene Verbrauchsdaten nutzen wir als Realitätscheck.

Rechtsstand GModG

Seit dem 29. Juli 2026 heißt das Gebäudeenergiegesetz amtlich Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz). Ab dem 1. Januar 2027 ist bei Verkauf, Vermietung und Vertragsverlängerung für Nichtwohngebäude nur noch der Bedarfsausweis zulässig. Ein heute ausgestellter Ausweis bleibt zehn Jahre gültig. Einzelheiten in unserer Meldung GModG beschlossen und im GModG-Überblick.

Lagerhallen wirken auf den ersten Blick oft günstig, weil große unbeheizte Bereiche den Durchschnittskennwert senken können. Schlecht gedämmte Außenwände, undichte Sektionaltore und ein schwaches Dach verursachen in beheizten Zonen dennoch hohe Verluste. Ein Bedarfsausweis nach DIN V 18599 und § 81 GModG zeigt die Zonen und den berechneten Bedarf getrennt. Die Ausnahme des § 2 Absatz 2 Nummer 9 GModG gilt nur für das gesamte Betriebsgebäude, das nach seiner Zweckbestimmung auf weniger als 12 Grad Celsius beheizt wird oder jährlich weniger als vier Monate beheizt und weniger als zwei Monate gekühlt wird, nicht für einzelne Hallenbereiche.

Wo ist gewerbepass® für Lagerhallen in Berlin und im Umkreis von 50 km tätig?

Wir betreuen Lagerhallen in Berlin und der gesamten Region.

Digitale Bearbeitung bei ausreichenden Unterlagen und geeigneten Bildaufnahmen
Zuständig vor Ort: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin
Gewerbliche Fragen: IHK Berlin

Kartendaten von OpenStreetMap.

Häufige Fragen zum Energieausweis für Lagerhallen in Berlin

Was kostet der Energieausweis für eine Lagerhalle in Berlin?

Der Bedarfsausweis nach DIN V 18599 kostet bei uns bundesweit 899 EUR Festpreis, auch in Berlin. Vorab erhalten Sie die kostenlose Vorprüfung mit Best-Case- und Worst-Case-Einschätzung. Ob die Unterlagen und geeigneten Bildaufnahmen für die digitale Bearbeitung ausreichen, prüft der Aussteller.

Schicken Sie mir Ihre Unterlagen, ich prüfe kostenlos: grosser@gewerbepass.de

Welche Behörde ist in Berlin für den Energieausweis zuständig?

Zuständig für den Vollzug des GModG in Berlin ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin. Den Ausweis selbst stellt kein Amt aus, sondern ein Ausstellungsberechtigter nach § 88 GModG. Wir registrieren jeden Ausweis beim DIBt und liefern die amtliche Registriernummer mit. Bei gewerblichen Fragen ist die IHK Berlin eine gute erste Anlaufstelle.

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Meine Lagerhalle in Berlin wird kaum beheizt, brauche ich trotzdem einen Energieausweis?

Das kommt auf das gesamte Gebäude an. Wird die ganze Halle inklusive Büro- und Sozialräumen auf weniger als 12 Grad beheizt oder jährlich weniger als vier Monate beheizt und weniger als zwei Monate gekühlt, greift die Ausnahme nach § 2 Absatz 2 Nummer 9 GModG. Gibt es einen dauerhaft beheizten Bürotrakt, gilt die Ausnahme nicht mehr. Wir prüfen das kostenlos vorab.

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Gibt es in Berlin Förderung für die energetische Sanierung meiner Lagerhalle?

Ja, über die IBB mit dem Programm Effiziente GebäudePLUS, das u. a. Gebäudehülle, Anlagentechnik und Sanierungsfahrplan bezuschusst. Die städtische BENE-Förderung für beheizte Nichtwohngebäude war zuletzt ausgesetzt, hier lohnt vor Antragstellung ein Blick auf den aktuellen Förderaufruf. Mit der Antragstellung selbst haben wir als Aussteller nichts zu tun.

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Meine Halle liegt im Brandenburger Umland an der A10, gilt für den Energieausweis etwas anderes?

Nein, für den Energieausweis selbst gilt bundesweit dieselbe Rechtsgrundlage nach DIN V 18599. Lediglich Zuständigkeit und Förderung richten sich dann nach der Brandenburger statt der Berliner Behörde. Wir klären das in der kostenlosen Vorprüfung mit.

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Meine Halle ist nur teilweise beheizt, brauche ich trotzdem einen Energieausweis?

Ja, sofern das Gebäude oder Gebäudeteile beheizt werden und die Gesamtnutzfläche über 50 m² liegt. Für unbeheizte Bereiche gelten vereinfachte Regelungen. Beim Bedarfsausweis werden beheizte und unbeheizte Zonen getrennt berechnet, was ein realistisches Bild des Energiebedarfs ergibt. In der kostenlosen Vorprüfung klären wir genau, welche Flächen relevant sind.

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Wie wird unterschieden zwischen Energie für Heizung und Energie für Produktion?

Für den Energieausweis zählt nur der gebäudebezogene Energieverbrauch (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Beleuchtung). Prozessenergie, also Strom oder Wärme direkt für Maschinen und Produktion, wird im Energieausweis nicht berücksichtigt. Da wir grundsätzlich Bedarfsausweise erstellen, ist diese Abgrenzung für das Ergebnis unkritisch: Der Bedarfsausweis funktioniert unabhängig von Verbrauchsdaten. Ihre Abrechnungen dienen uns lediglich als Realitätscheck der Berechnung.

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Wir haben die Halle kürzlich saniert. Welcher Ausweis ist sinnvoller?

Nach einer Kernsanierung spiegeln ältere Verbrauchsdaten nicht mehr den aktuellen Gebäudezustand wider. In diesem Fall ist der Bedarfsausweis nach DIN V 18599 die bessere Wahl: Er berechnet den Energiebedarf auf Basis der neuen Gebäudehülle und Anlagentechnik und zeigt den tatsächlich verbesserten energetischen Standard.

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Vor Ort in Berlin

Stephan Grosser betreibt in Berlin zusätzlich die lokale Marke energiepass.berlin: Energieausweise in Berlin, auch für Wohngebäude. Gewerbeobjekte in Berlin finden Sie auch auf unserer gewerbepass-Seite für Berlin.

Energieausweis für Lagerhallen in Berlin: Beginnen Sie mit der kostenlosen Vorprüfung.

Schicken Sie die vorhandenen Unterlagen. Sie erhalten die Einordnung mit bestem und schlechtestem Fall, kostenlos und unverbindlich, und behalten sie auch ohne Auftrag.

Stephan Grosser, Gründer und Inhaber von gewerbepass Deutschland
Stephan Grosser
Gründer & Inhaber · gewerbepass® DEUTSCHLAND
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