
Denkmal-Ausnahme beim Energieausweis entfällt 2027
Ab 1. Januar 2027 sind Baudenkmäler nicht mehr pauschal von der Energieausweis-Pflicht ausgenommen. Was Eigentümer denkmalgeschützter Nichtwohngebäude jetzt wissen müssen.
Artikel lesenNeue Regeln, Förderungen und Marktbewegungen im Blick
Neue Gesetze, geänderte Förderprogramme und relevante Marktbewegungen für Eigentümer, Verwalter und Entscheider im Gewerbebereich.
Dieser Bereich wird als redaktioneller Hub ausgebaut. Neue Meldungen erhalten eigene URLs, klare Einordnungen und direkte Verlinkungen in passende Ratgeber, Leistungen und Gebäudetypen.
Überblick
Die wichtigsten Änderungen und Einordnungen für Nichtwohngebäude, ohne Behördenstil und ohne Fülltext.
10 redaktionelle Updates im Überblick

Energiekosten Gewerbeimmobilie: Eingeführte Mineralölerzeugnisse kosteten im Juli 2026 47,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (Destatis, 28.08.2026). Was das für Bedarfsausweis und Sanierungsplanung heißt.
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Energiepreise für Nichtwohngebäude laufen auseinander: leichtes Heizöl plus 52,0 Prozent, Strom minus 1,6 Prozent (Destatis, 20.08.2026). Was das für den Bedarfsausweis heißt.
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Das GModG steht seit 28.07.2026 im Bundesgesetzblatt. Die neuen Energieausweis-Regeln für Nichtwohngebäude gelten exakt ab 1. Januar 2027, mit endgültigen Klassengrenzen.
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Paragraf 40 GModG verpflichtet die energetisch schlechtesten Nichtwohngebäude ab 2030 und 2033 zu Verbesserungen. Wer seine Klasse kennt, bevor er den Ausweis bestellt, hat die besseren Karten.
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GModG beschlossen für Nichtwohngebäude: Bundestag und Bundesrat haben am 10. Juli 2026 entschieden. Neue A-bis-G-Skala, Bedarfsausweis-Pflicht und Fristen ab 2027.
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Die EU-Gebäuderichtlinie muss bis Mai 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden. Der Entwurf sieht neue Mindeststandards für Nichtwohngebäude vor.
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Nichtwohngebäude erhalten mit dem GModG erstmals eine eigene Skala A bis G. Für viele Bestandsgebäude wird die Einordnung strenger wirken.
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Die Bundesförderung für effiziente Gebäude wurde angepasst. Für gewerbliche Objekte kommt es jetzt noch stärker auf die richtige Maßnahmenlogik und Dokumentation an.
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Öffentliche Nichtwohngebäude stehen bei künftigen Mindeststandards früh im Fokus. Viele Träger starten bereits mit der Bestandsaufnahme ihrer Objekte.
Artikel lesenVertiefung
Wenn Sie nicht nur Schlagzeilen wollen, sondern direkt zum passenden Thema oder Gebäudetyp springen möchten, finden Sie hier die sinnvollsten Wege.
Welche neuen Pflichten ab 2026 gelten und was das für Ihr Gewerbeobjekt bedeutet.
PflichtAb wann Nichtwohngebäude saniert werden müssen und welche Mindeststandards gelten.
FörderungWelche Fördermittel es für die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden gibt.
Jeder Gebäudetyp hat andere Anforderungen. Finden Sie direkt die passende Spezialisierung für Ihr Objekt.
Alle Gebäudetypen in der Übersicht →Einordnung
GModG, EPBD, MEPS oder DIN V 18599: Die Kürzel werden nicht weniger. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um den Energieausweis für Nichtwohngebäude in klarer Sprache.
Gebäude, die nicht überwiegend zum Wohnen genutzt werden, zum Beispiel Büros, Lagerhallen, Praxen, Hotels oder Geschäfte.
Die deutsche Berechnungsnorm für die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden. Sie ist die Grundlage für viele Bedarfsausweise.
Das zentrale deutsche Gesetz zu energetischen Anforderungen an Gebäude. Es regelt unter anderem die Pflicht zum Energieausweis.
Die europäische Gebäuderichtlinie. Ihre Weiterentwicklung beeinflusst künftige Anforderungen an den Gebäudebestand.
Minimum Energy Performance Standards. Gemeint sind energetische Mindeststandards für bestimmte Gebäudegruppen.
Ein Gebäudebereich mit einheitlicher Nutzung, zum Beispiel Büro, Verkauf oder Lager. In der Bewertung wird das häufig getrennt betrachtet.
Der gesamte Energiebedarf eines Gebäudes einschließlich der Verluste bei Erzeugung und Transport der Energie. Ein zentraler Kennwert im Energieausweis.
Der individuelle Sanierungsfahrplan. Er kann eine strukturierte energetische Weiterentwicklung des Gebäudes unterstützen und förderrelevant sein.
Wenn Regulierung, Förderung oder Datenlage Ihr Nichtwohngebäude betreffen könnten, bringt eine fachliche Vorprüfung schnell Klarheit.